Ein Buch zu schreiben, ist viel Arbeit

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…doch die eigentliche Arbeit folgt erst dann, wenn man sich dazu entschließt, es zu veröffentlichen.

Es reicht nämlich nicht, einfach nur ein Buch zu schreiben und in die Welt hinauszuschreien: „Da ist es! Es ist fertig!“

Es gehört einiges mehr dazu. Schließlich hat niemand auf das Buch gewartet. Und so wie es aus der Schreibfeder heraustropft, ist es (meist) nicht vorzeigbar.

„Um ein Buch zu veröffentlichen, braucht es ein Team.“ Das oder etwas Ähnliches habe ich letztens gelesen. Und ich kann es absolut unterschreiben. Denn während ich die Ideen habe, die Planung und das Schreiben übernehme, braucht es noch eine Person, die sich mein Geschriebenes genau ansieht, um Fehler, Logiklücken und unglückliche Formulierungen ausfindig zu machen.

Also benötigen wir zunächst einmal einen Lektor oder eine Lektorin.

Im nächsten Schritt muss das Buch in Buchform gebracht werden. Daher gibt es Spezialisten für den Buchsatz. Diese kümmern sich darum, dass das Buch nach einem Buch aussieht und nicht nach einem ellenlangen Fließtext.

Zu guter Letzt ist da noch das Cover. „Never judge a book by its cover“, heißt es, doch das ist einfach nur gelogen. Die meisten beurteilen ein Buch zunächst nach dem Cover. Immerhin ist es ein visueller Impuls, der mögliche Leser dazu bewegt, das Buch überhaupt anzuklicken oder aus dem Regal zu nehmen. Das Cover muss daher Interesse wecken, ansprechend sein und zum Inhalt des Buches (mehr oder weniger) passen.

Da es sich bei „Der Fluch der sieben Monde – ein Königreich in Gefahr“ um mein Debüt handelt, habe ich einige dieser Schritte vertauscht. Ich habe mich erst um das Cover gekümmert, dann mein Buch ins Lektorat gegeben und dann kann es in den Buchsatz, was ebenfalls bereits organisiert ist. Nur kann das Cover (für eine Printausgabe) gar nicht fertiggestellt werden, ehe das Buch nicht aus dem Buchsatz zurückgekommen ist. Und bis ich es überhaupt in den Buchsatz geben kann, muss ich auf das Lektorat warten und selbst noch mit Überarbeitungen tätig werden.

Ich habe mich also verzettelt. Doch es wird. Ganz bestimmt, bald.

Danach folgen weitere wichtige Schritte: Ich muss mir einen Dienstleister aussuchen, über den ich mein Buch drucken lassen kann. Ich habe mich an dieser Stelle für Books on Demand (BoD) entschieden.

Und dann ist da noch das Marketing. Bis jetzt mache ich noch alles selbst. Einfach, um ein Gespür zu bekommen. Vielleicht auch, weil es bis hierhin schon eine Stange Geld gekostet hat.

Aber schöne Hobbys kosten Geld. Mein Debütroman ist mir jeden Cent wert.

Kurzum kann ich sagen: Ich dachte immer, das eigentliche Schreiben eines Buches ist der große Aufwand. Doch alles, was danach kommt, ist auch nicht ohne. Dennoch macht es Spaß. Es ist aufregend. Und die Erfahrungen, die ich bei diesem Projekt sammle, kann ich später sicher gut gebrauchen.

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