Never judge a book by its cover.
Doch genau das tun wir – bei fast jedem Buchkauf.
Deshalb ist das Buchcover von so großer Wichtigkeit. Es muss zum Inhalt passen, die Neugierde potenzieller Leser wecken und eine gute Figur im heimischen Bücherregal machen. Der größte Anspruch an ein Buchcover: Leser müssen es so interessant finden, dass sie es in der Buchhandlung aus dem Regal nehmen und sich den Klappentext durchlesen.
Dieser wiederum hat die Aufgabe, vom Inhalt zu überzeugen. Also ist das eine ganz andere Geschichte.
Ich habe lange nach dem perfekten Cover für „Der Fluch der sieben Monde“ gesucht. Vorwiegend habe ich Premades (also vorgefertigte Buchcover von Designern) durchstöbert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Designer arbeitet und welche Optionen es gibt.
Und es war so schwierig!
Monde sollten mit drauf, das war mir klar. Gerne auch eine Silhouette meiner Protagonistin, wobei mir das häufig nach „zu viel“ aussah. Und natürlich sollte alles schön stimmig sein und zu mir passen. Ein No-Go hingegen war ein KI-generiertes Bild – bei den Premades, die ich mir angesehen habe, ist mir die Künstliche Intelligenz stets förmlich ins Auge gesprungen.
Doch plötzlich entdeckte ich DAS Cover. Ich hatte bisher gedacht, dass ich mich von Premades nur inspirieren lassen und dann eine entsprechende Anfrage mit individuellen Wünschen an einen Designer schicken würde.
Doch dieses Cover hatte alles.
Ich habe es genau so, wie es von der Designerin angeboten wurde, übernommen. Sie hat mein Pseudonym und den Titel noch passend eingefügt und platziert. Und jetzt kann ich stolz das Buchcover meines ersten Romans vorstellen:

Lasst mich gerne wissen: Was sagt ihr zu dem Cover? Seid ihr genauso verliebt in die Komposition wie ich?
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